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🍕 Hauptgerichte

Rezepte für 2 Personen · Mit thailändischem Duftreis

Gaengkhiaowan (vegan)
16,90 €
Thailändisches grünes Curry mit Tofu, Kokosmilch, Pak Choi, Aubergine und Thai-Basilikum
Zutaten — für 2 Personen
  • Fester Tofu*250 g
  • Grüne Currypaste (Thai)2–3 EL
  • Kokosmilch (Vollfett)400 ml
  • Gemüsebrühe100 ml
  • Aubergine (Thai oder normal)1 Stück
  • Pak Choi1 Stück
  • Zuckererbsen80 g
  • Kaffirlimettenblätter4 Stück
  • Thai-Basilikum (oder normaler Basilikum)½ Bund
  • Fischsauce (für vegan: Sojasauce)2 EL
  • Palmzucker oder brauner Zucker1 TL
  • Limettensaft1 EL
  • Rapsöl2 EL
  • Duftreis200 g
Zubereitung
  1. Tofu würfeln und in Öl bei starker Hitze knusprig braten. Beiseite stellen.
  2. Im gleichen Topf Currypaste in 1 EL Kokosmilch (dem dicken Teil oben aus der Dose) 2 min. anbraten bis sie duftet und sich das Öl trennt.
  3. Restliche Kokosmilch und Brühe zugießen, Kaffirlimettenblätter zerbröckeln und zugeben. Aufkochen, 5 min. köcheln.
  4. Aubergine in Würfel schneiden, zugeben, 5 min. garen. Pak Choi, Zuckererbsen und Tofu zugeben. Mit Fischsauce (Sojasauce), Palmzucker und Limettensaft abschmecken. Thai-Basilikum unterheben. Mit Duftreis servieren.
Küchentipp: Grüne Currypaste enthält traditionell Shrimppaste — für eine vegane Version auf die Zutatenliste der Paste achten (im Asiashop gibt es explizit vegane Pasten). Die Kokosmilch nicht schütteln vor dem Öffnen — der dicke Rahm oben ist das Bratfett für die Currypaste. Das Anbratschritt aktiviert alle Aromastoffe.
Pedphadkhing
26,50 €
Rosa Entenbrust mit Ingwer, Shiitake, Austernsauce und Sojabohnenschaum
Zutaten — für 2 Personen
  • Entenbrust*2 × 180 g
  • Ingwer, frisch30 g
  • Shiitake-Pilze150 g
  • Austernsauce3 EL
  • Sojasauce2 EL
  • Hühnerbrühe150 ml
  • Sesamöl1 TL
  • Frühlingszwiebeln3 Stück
  • Sojabohnen (Edamame, TK)80 g
  • Sahne oder Kokosmilch (für Schaum)100 ml
  • Sojasauce für Schaum1 EL
  • Rapsöl1 EL
  • Zucker½ TL
  • Duftreis200 g
Zubereitung
  1. Entenbrust: Haut rautenförmig einschneiden (nicht ins Fleisch). In kalte Pfanne legen (Haut nach unten), bei mittlerer Hitze beginnen — das eigene Fett tritt aus. 12–15 min. bis die Haut goldkross ist. Wenden, 3 min. von der Fleischseite (rosa = Kerntemperatur 56–58 °C). Ruhen lassen.
  2. Ingwer in feine Julienne schneiden. Im Entenabfall-Fett bei starker Hitze 1 min. braten. Shiitake dazu, scharf anbraten bis goldbraun. Austernsauce, Sojasauce, Brühe und Zucker einrühren. 2 min. einkochen. Mit Sesamöl abschmecken.
  3. Sojabohnenschaum: Edamame mit Sahne und Sojasauce pürieren. Durch ein Sieb passieren. Mit dem Stabmixer aufschäumen.
  4. Entenbrust in Scheiben schneiden, auf dem Pilz-Ingwer-Sugo anrichten. Sojabohnenschaum daneben setzen, Frühlingszwiebeln darüber. Mit Duftreis servieren.
Küchentipp: Die Ente kalt in die Pfanne ist die professionelle Methode: Das langsame Erhitzen schmelzt das Fett gleichmäßig heraus und macht die Haut knusprig ohne zu verbrennen. Heiße Pfanne macht die Haut sofort fest und das Fett kann nicht heraus — Ergebnis: wabbelige Haut. Kerntemperatur 56 °C für medium rare, 60 °C für medium.
Toriteriyaki
18,90 €
Poulardenbrust mit Teriyaki-Glasur, eingelegtem Rettich, Frühlingslauch und Pak Choi
Zutaten — für 2 Personen
  • Poulardenbrust oder Hähnchenbrust*2 × 160 g
  • Sojasauce4 EL
  • Mirin3 EL
  • Sake2 EL
  • Zucker2 TL
  • Ingwer, frisch1 TL
  • Knoblauch1 Zehe
  • Daikon-Rettich100 g
  • Reisessig2 EL
  • Zucker für Einlegen1 TL
  • Salz½ TL
  • Pak Choi1 Stück
  • Sesam1 EL
  • Frühlingszwiebeln2 Stück
  • Duftreis200 g
Zubereitung
  1. Teriyaki-Sauce: Sojasauce, Mirin, Sake, Zucker, geriebenen Ingwer und Knoblauch aufkochen, 5 min. einkochen bis sirupartig.
  2. Eingelegter Rettich: Daikon in Scheiben schneiden, mit Reisessig, Zucker und Salz mischen. 30 min. marinieren.
  3. Hähnchenbrust trocken tupfen. In Rapsöl bei mittlerer Hitze 6–7 min. je Seite goldbraun braten. Kerntemperatur: 72 °C. In den letzten 2 min. Teriyaki-Sauce drüberträufeln und karamellisieren lassen.
  4. Pak Choi halbieren, in Sesamöl bei starker Hitze 2–3 min. schwenken, mit Sojasauce würzen. Alles auf dem Teller anrichten, mit Sesam und Frühlingszwiebeln bestreuen.
Küchentipp: Echte Teriyaki-Sauce enthält kein Wasser, keine Stärke — sie dickt allein durch Einkochen. Je mehr sie einkocht, desto süßer und karamelliger. Hähnchen kalt in die Pfanne ist hier falsch: Die Teriyaki braucht wirklich hohe Hitze für die Karamellisierung (Maillard-Reaktion + Zuckerkaramelisierung gleichzeitig).
Yakiniku
28,90 €
Filet vom Pommernrind, japanische Art — Soja-Sake-Tare, Shiitake, Paprika, Spargel und Sesamöl
Zutaten — für 2 Personen
  • Rinderfilet vom Pommernrind*2 × 160 g
  • Sojasauce4 EL
  • Sake3 EL
  • Mirin2 EL
  • Zucker1 TL
  • Knoblauch2 Zehen
  • Ingwer1 TL
  • Sesamöl2 TL
  • Shiitake-Pilze120 g
  • Rote Paprika1 Stück
  • Grüner Spargel8 Stangen
  • Sesam geröstet1 EL
  • Frühlingszwiebeln2 Stück
  • Rapsöl2 EL
Zubereitung
  1. Yakiniku-Tare: Sojasauce, Sake, Mirin, Zucker, geriebener Knoblauch und Ingwer aufkochen, 8 min. einkochen. Sesamöl zugeben. Abkühlen.
  2. Rinderfilet 30 min. vor dem Braten Zimmertemperatur nehmen lassen. Trocken tupfen, nur Salz würzen. In Rapsöl bei höchster Hitze je Seite 2–3 min. scharf anbraten (medium rare: Kerntemperatur 54 °C). Ruhen lassen.
  3. Shiitake, Paprika (in Streifen) und Spargel in Rapsöl bei hoher Hitze scharf anbraten bis sie Farbe haben. Mit 2 EL Yakiniku-Tare ablöschen.
  4. Filet in dicke Scheiben schneiden. Gemüse anrichten, Fleisch darauflegen, Tare großzügig über alles. Mit Sesam und Frühlingszwiebeln bestreuen.
Küchentipp: Pommernrind ist eine alte norddeutsche Rasse mit besonders gutem Fleischaroma — Graslandweide, langsames Wachstum. Das macht den Unterschied zu schnell gemästetem Industrie-Rind. Yakiniku bedeutet 'gegrilltes Fleisch' — auf einem Tischgrill ist es noch authentischer. Die Tare soll nicht kochen wenn das Fleisch eingelegt ist: bei Hitze verbrennt der Zucker und wird bitter.
Gebratene Goldmakrele
22,50 €
Goldmakrele mit Paprika, Karotte, Zuckererbse, Ingwer, Sesam, Knoblauch, Mirin und Soja
Zutaten — für 2 Personen
  • Goldmakrelen-Filet (Dorade oder Makrele)*2 × 160 g
  • Rote Paprika1 Stück
  • Karotte1 Stück
  • Zuckererbsen80 g
  • Ingwer, frisch20 g
  • Knoblauch2 Zehen
  • Sojasauce3 EL
  • Mirin2 EL
  • Sake1 EL
  • Sesamöl1 TL
  • Sesam geröstet1 EL
  • Rapsöl2 EL
  • Frühlingszwiebeln2 Stück
  • Duftreis200 g
Zubereitung
  1. Fischfilet trocken tupfen. Haut dreimal schräg einschneiden (3 mm tief). Mit Salz und weißem Pfeffer würzen.
  2. In Rapsöl bei starker Hitze auf der Hautseite 5 min. braten (Fischheber andrücken, damit die Haut flach bleibt). Wenden, 2 min. fertig garen. Herausnehmen.
  3. Im gleichen Öl Ingwer und Knoblauch 30 Sek. anbraten. Paprika und Karotte (in Julienne) zugeben, 3 min. scharf braten. Zuckererbsen dazu, 1 min. Sojasauce, Mirin und Sake ablöschen, mit Sesamöl abschmecken.
  4. Gemüse auf dem Teller, Fisch obenauf (Haut nach oben!). Sauce drüber, Sesam und Frühlingszwiebeln. Mit Duftreis servieren.
Küchentipp: Die Haut des Fisches nach oben servieren ist Pflicht — sie ist das Beste am Gericht: kross, aromatisch, salzknusprig. Sie würde auf dem Gemüse sofort weich werden. Das Einschneiden der Haut vor dem Braten verhindert, dass der Fisch sich wölbt. Den Fischheber die ersten 2 min. andrücken ist der Trick der professionellen Küche.
Nasudengaku (vegan)
18,90 €
Gefüllte Aubergine mit Chili, Sesam, Ingwer, Erdnuss, Limette, Miso-Dip und Ramen-Nudeln
Zutaten — für 2 Personen
  • Auberginen (mittelgroß)2 Stück
  • Weiße Miso-Paste3 EL
  • Mirin2 EL
  • Zucker1 TL
  • Sesamöl2 TL
  • Ingwer, frisch1 TL
  • Chili, frisch1 Stück
  • Geröstete Erdnüsse3 EL
  • Limettensaft und -abrieb1 Limette
  • Sesam, geröstet2 EL
  • Frühlingszwiebeln2 Stück
  • Ramen-Nudeln150 g
  • Sojasauce2 EL
  • Sake1 EL
Zubereitung
  1. Dengaku-Miso: Weiße Miso, Mirin, Zucker, Sake und Sesamöl zu einer streichfähigen Paste verrühren.
  2. Auberginen halbieren, Oberfläche rautenförmig einschneiden (2 mm tief, nicht durch). Mit Öl bepinseln, auf ein Backblech legen. Bei 200 °C 20 min. backen bis weich.
  3. Dengaku-Miso auf die Auberginenhälften streichen. Unter dem Grill (Oberhitze) 3–5 min. karamellisieren bis goldbraun und blasig.
  4. Ramen-Nudeln kochen, abschrecken. Mit Sojasauce, Sesamöl, Ingwer und Limettensaft anmachen. Aubergine auf den Nudeln anrichten. Mit gehackten Erdnüssen, Chili, Sesam und Frühlingszwiebeln bestreuen.
Küchentipp: Dengaku (Miso-Glasur) ist eine der ältesten japanischen Garmethoden — das Karamellisieren der Misoglasur unter dem Grill ist der Schlüssel. Die Miso muss wirklich blasen und goldbraun werden. Das rautenförmige Einschneiden der Aubergine ist wichtig: Es gibt mehr Oberfläche für die Glasur und die Aubergine gart gleichmäßiger.
Nikkei Pork Belly
18,90 €
Schweinebauch mit knuspriger Haut, Kimchi, Süßkartoffelpüree und japanischer Pfeffersauce
Zutaten — für 2 Personen
  • Schweinebauch mit Schwarte*400 g
  • Sojasauce3 EL
  • Sake2 EL
  • Ingwer20 g
  • Knoblauch3 Zehen
  • 5-Spice-Pulver½ TL
  • Kimchi80 g
  • Süßkartoffeln300 g
  • Butter30 g
  • Ingwer für Püree½ TL
  • Kokosmilch50 ml
  • Sojasauce hell1 EL
  • Szechuanpfeffer1 TL
  • Hühnerbrühe100 ml
  • Frühlingszwiebeln2 Stück
Zubereitung
  1. Schweinebauch: Schwarte kreuzweise einschneiden (1 cm tief). Mit Sojasauce, Sake, geriebenem Ingwer, Knoblauch und 5-Spice marinieren. 2 Std. (oder über Nacht) ziehen lassen.
  2. Bei 160 °C Umluft 90 min. garen. Dann Temperatur auf 230 °C erhöhen, 15 min. bis die Schwarte blasig-kross ploppt (Crackling). Herausnehmen, 10 min. ruhen.
  3. Süßkartoffelpüree: Süßkartoffeln weich kochen, mit Butter, Kokosmilch, Ingwer und Sojasauce zu samtigem Püree stampfen.
  4. Pfeffersauce: Szechuanpfeffer trocken rösten, grob mörsern. Mit Hühnerbrühe 5 min. köcheln, passieren. Mit etwas Sojasauce abschmecken. Alles zusammen anrichten, Kimchi daneben, Frühlingszwiebeln darüber.
Küchentipp: Das perfekte Crackling (Schwarte) erfordert zwei Dinge: komplett trockene Schwarte (vor dem Backen gut trocken tupfen und 1 Std. offen im Kühlschrank lassen) und wirklich hohe Oberhitze am Ende. Szechuanpfeffer enthält Hydroxysäure, die die Zunge kribbeln und leicht tauben lässt — das ist kein Fehler sondern die gewollte 'ma' (betäubende) Sensation der sichuan-japanischen Fusion.